Mär­chen­ad­ap­tio­nen für Erwachsene

Die idea­le Ehe­frau – ein Märchen

Foto: Robert Jentzsch

Eine humor­vol­le Adap­ti­on des MärchensDie hoffärtige Brautvon Lud­wig Bechstein

Lud­wig Bech­stein – wer die­sen Namen liest oder hört, denkt sicher­lich an Musik­in­stru­men­te, nicht an opu­len­te Märchensammlungen, die vor 170 Jah­ren erst­mals her­aus­ge­ge­ben wur­den, sei­ner­zeit sogar belieb­ter waren als die Kin­der- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm und heu­te lei­der nahe­zu ver­ges­sen sind!

Zu Recht? Niemals!

Augen­zwin­kernd ent­de­cken wir Lud­wig Bech­stein (1801–1860) mit sei­ner Geschich­te von der „Hoffärtigen Braut“ für die Lieb­ha­be­rin­nen und Lieb­ha­ber der Poe­sie neu und beant­wor­ten bei die­ser Gele­gen­heit die Fra­ge, ob „Die idea­le Ehe­frau – ein Märchen“ ist oder nicht.

Ein hei­te­rer Ritt durch die lite­ra­ri­schen Epo­chen der letz­ten zwei­hun­dert Jah­re – aber Obacht: ohne die Wid­mun­gen von Gott, Ovid und dem Glo­cken­schlag der Neu­apos­to­li­schen Kir­che Ham­burg-Ber­ge­dorf wäre er nicht halb so vergnüglich!

Text­fas­sung und Musik: Her­bert Fischer

Es spielt
das in guten wie in schlech­ten Zei­ten ver­ein­te Bühnenehepaar Annet­te Rich­ter und Her­bert Fischer.

Die Nacht vor Weihnachten

Foto: Robert Jentzsch

Eine fest­lich-bibel­fes­te Teu­fe­lia­de nach Niko­lai Gogols gleich­na­mi­ger phan­tas­ti­scher Erzählung 

Länger hätte sie dies­mal wirk­lich nicht dau­ern dürfen, die Fas­ten­zeit, denn in der Nacht vor Weih­nach­ten beob­ach­te­ten die Bewoh­ner des Dörfchens Dikan­ka etwas, was im Grun­de unmöglich ist: Ein Stern nach dem ande­ren ver­schwand vom Him­mel und um Mit­ter­nacht sogar der Mond!

Und wäre das nicht schon schlimm genug, flog nun auch noch der eigent­lich recht­schaf­fe­ne Schmied Waku­la auf einem Besen nach St. Peters­burg, um der Zarin ein Paar gol­de­ne Stie­fel­chen zu steh­len als Hoch­zeits­ge­schenk für sei­ne Braut Oxana!

Was nie­mand wis­sen konn­te: Die Hexe Solocha und der Teu­fel waren drauf und dran, den Men­schen das Weih­nachts­fest gründlich zu ver­sal­zen als Stra­fe dafür, dass sie in der Dikan­ka­er Kir­che ein Spott­bild der Hölle aufgehängt hatten.

Tja, wäre nicht der betörende Duft des Safran­schnap­ses gewe­sen, wer weiß …

Annet­te Rich­ter und Mark­ward Her­bert Fischer entführen Sie augen­schmun­zelnd in die weih­nacht­li­chen Tra­di­tio­nen des alten Russ­lands, von denen vie­le heu­te kaum noch bekannt oder gar schon ver­ges­sen sind.

Nach dem Buch 
„Aben­de auf dem Wei­ler bei Dikan­ka“ (Band 2) von Niko­lai Gogol.

Text­fas­sung und Musik: Her­bert Fischer

Es spie­len
Annet­te Rich­ter und Her­bert Fischer.

Die erreg­te Zarin

Foto: Robert Jentzsch

Ein Volks­mär­chen aus Nor­den Russ­lands für auf­ge­klär­te Damen und Herren

„Die erreg­te Zarin“ hat es uns ange­tan – nicht nur, weil sie in die­sem klei­nen, in Leder gebun­de­nen Büchlein „Heim­li­che Märchen“, das wir Ihnen vor­stel­len möchten, der Lie­be auf den Grund geht – nein: Wie sie’s anstellt, schließ­lich vom Gip­fel des Glücks herabzulächeln, lässt die Phan­ta­sie selbst aufgeklärter Her­ren Flügel schla­gen und (sonst wäre es nur hal­be Freu­de!) die der welt­ge­wand­ten Damen sowieso.

Der rus­si­sche Märchensammler Alex­an­der Niko­la­je­witsch Afa­nassjew (1826–1871) hat die „Heim­li­chen Märchen“ dem Volks­mund abge­lauscht und auf­ge­schrie­ben. Die Ver­brei­tung in Buch­form aber wur­de ihm auf Zaren­er­lass in Russ­land ver­bo­ten. Mit finan­zi­el­ler Unterstützung von Freun­den konn­te Afa­nass­jew zehn Exem­pla­re in der Schweiz dru­cken las­sen, von denen heu­te noch eins in der Bibliothèque natio­na­le de Fran­ce nach­weis­bar ist.

Nach den Büchern
„Ero­ti­sche Märchen aus Russ­land“, über­setzt von Adri­an Baar (Fischer Taschen­buch, Frank­furt a. M., 1977) und

„Heim­li­che Märchen“, über­setzt von Tho­mas Reschke (Volk und Welt, Ber­lin, 1983).

Unabhängig von­ein­an­der besorg­ten Baar und Reschke eine Übertragung aus dem Rus­si­schen ins Deut­sche – zwei Schatz­tru­hen für alle, die den Humor, die Sati­re und die Iro­nie einer unver­stellt ehr­li­chen Volks­poe­sie zu schätzen wis­sen …

Text­fas­sung und Musik: Her­bert Fischer

Es spie­len
Annet­te Rich­ter und Her­bert Fischer.

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